Flechten

Zusammenfassung des Vortrags von Uli Knapp am 5.5.19

Uli Knapp ist begeisterter Naturfotograf und hat  auf diese Weise schon viele interessante und spannende Vorträge  im Rahmen unserer Fortbildungen gehalten.

 

Es gibt drei Typen und über 2000 Arten von Flechten: 

Krusten -, Blatt - und Strauchflechten

 

Alle haben jedoch etwas gemeinsam: Sie sind Pionierarten, autarke Lebewesen die keinerlei Nährstoffe aus ihrem Haftgrund benötigen d.h. eine Flechte kann auch auf Metall oder PLastik wachsen.

Alle Flechten bestehen aus 3 Schichten, die entweder übereinander (Krusten) oder umeinander (Strauch) gelagert sind.

Die untere Schicht  ist eine Alge und  eine markähnliche Substanz die den Haftgrund bildet, darüber liegt ein hefeartiges Pilzgeflecht, das Sporen zur Vermehrung bildet.

Alle Schichten interagieren miteinander, nehmen Nährstoffe aus der Luft und aus Regenwasser auf und tauschen diese miteinander. Dabei ist eine Krustenflechte oft nur 1 mm dick.

Flechten sind wie Schwämme, auch wenn sie über lange Zeit kein Wasser bekommen und anscheinend völlig ausgetrocknet sind, sind sie deswegen nicht abgestorben.

Ein bisschen Feuchtigkeit erweckt sie wieder zum Leben.

 

Flechten sind  ein Indikator für saubere Luft. Erhöhte Schwefel und Stickstoffverbindungen vertragen nur wenige Arten.

 

Die ANL weitere Infos auf Ihrer Website veröffentlicht

https://www.lfu.bayern.de/natur/rote_liste_flechten/index.htm

 

 

 

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© Claus Wittmann