Lange Rhön 2020

Fortbildung 2020

 

Auch in diesem Jahr trafen sich Naturschutzwächter aus ganz Bayern in der Zeit vom 18. bis 20.09.im Rhönparkhotel in Hausen-Roth.

 

Das Hotel liegt eingebettet in einen Hang des Biosphärenreservats und bot neben geräumigen neu renovierten Zimmern auch wunderschöne und modern ausgestattete Tagungsräume. Gerade in Zeiten einer Pandemie bot unser Tagungsraum die Abstände und Lüfungstechnik um einen gefahrlosen Ablauf zu gewährleisten. Der gebotene Service in den Pausen (Kaffee, Kuchen usw.) sowie das Essen war ansprechend, sehr schmackhaft und vielfältig. Es ließ keine Wünsche offen.

 

Der besondere Dank gilt nachfolgend Personen und Institutionen welche unsere Fortbildung informativ, kurzweilig und interessant gestalteten. 

 

- Herrn Dr. Thomas Eichacker vom bay. Umweltministerium

- Frau Marianne Krause von der ANL 

- Frau Dr. Doris Pokorny vom Biosphärenreservat Rhön

- Herrn Torsten Kirchner Gebietsbetreuer im Biosphärenreservat

- Frau Gabriele Frühwald Regierung von Unterfranken

- Herrn Ulrich Knapp AGNA

- Herrn Richard Kuther AGNA

- Herrn Josef Wehner 

- Herrn Daniel Scheffler

 

Unser besonderer Dank richtet sich an die Firma Swarovski Optik, diese stellte uns ein sehr hochwertiges Spektiv zur Verfügung. Die Lange Rhön war damit  detailreich zu betrachten und zu fotografieren.

 

Am Samstag, den 19.09. nachmittags wurde gemeinsam die Lange Rhön besucht. Dort stellten die Referenten die Besonderheiten dieses Lebensraumes anschaulich dar, verschwiegen aber die Gefährdung durch verschiedenste Faktoren nicht. 

Dieser einzigartige Lebensraum wird  immer stärker von Touristen besucht, für die Region sicherlich ein Segen, für die Naturräume und deren Bewohner eine Belastung.

 

Hier ist nicht der Naturliebhaber gemeint, dieser hält sich an die aufgestellten Regeln und verlässt keinesfalls die Wege, nimmt seinen Abfall mit nach Hause und wird zu einem Teil dieser Natur. 

Zur Belastung werden Menschen, welche ihre Interessen über die der Umwelt stellen und meinen kleine Regelverstöße hätten keine Auswirkung. Uns wurde ein Biotop gezeigt, welche eine Population einer fleischfressenden Pflanze beherbergte und wegen der Trockenheit von einigen Besuchern betreten wurde.

 

Alles Leben unterliegt der Evolution aber bis eine Pflanze trittfest wird, dürften noch viele Jahre vergehen. Bis dahin sollten wir unsere heutigen Pflanzen und deren Lebensräume bewahren. Es sollte auch unseren Enkelkindern möglich sein, einen artenreichen Lebensraum vorzufinden.  

 

Wir alle hoffen die Verwantwortlichen finden einen Weg um den Naturgenuss zu ermöglichen aber auch die einzigartige Natur und deren Bewohner zu bewahren.

 

Claus Wittmann

1. Vorsitzender der AGNA

 

 

 

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© Claus Wittmann