Flyer der AGNA, diese stellt sich vor und beschreibt ihre Ziele. 

Zum Bezug des Flyers siehe Rubrik Medien, Auswahl - Flyer !

Haareis - Entstehung erklärt von Ulrich Knapp

 

 

Wer an einem kalten Wintermorgen einen Spaziergang durch einen Buchen – oder Laubmischwald macht, kann manchmal interessante Gebilde auf Totholzästen entdecken: schneeweiße watteähnliche Büschel die an Zuckerwatte erinnern.

Dabei handelt es sich um sogenanntes Haareis.

Bei diesem seltenen Naturphänomen bilden sich an abgestorbenen, meist auf dem Boden liegenden, Ästen von Laubholz haarförmig aussehende Fäden aus Eis. Sie können 30 – 100 mm lang werden und sind oft nur bis zu 0,02mm dick (dünner als menschliches Haar). Dabei wachsen diese „Fäden“, anders als Eiszapfen von unten, also der Basis her. Und das mit einer Geschwindigkeit von 5 – 10 mm pro Stunde.

Das Haareis kann sich nur auf Totholz von Laubbäumen (oft auf Buche) bilden.

Dazu muss in dem Holz ein Pilz, und zwar die Rosagetönte Gallertkruste (Exidiopsis effusa) vorhanden sein.

Dazu müssen sich ganz spezielle Witterungsverhältnisse hinzu gesellen: es muss vorher ein – bis zwei Tage viel geregnet haben damit das Holz durchfeuchtet ist. Dann muss die Temperatur anschließend um den Gefrierpunkt oder etwas darunter, bis -4°C:  liegen. Ist es dann windstill kann sich Haareis bilden. Der Pilz gast aus und drückt dadurch das im Holz enthaltende Wasser nach außen. So wächst dann das Eis von der Basis her nach oben und dehnt sich dabei aus.

Das Haareis ermöglicht es dem Pilz die Temperatur im Holz nicht zu kalt werden zu lassen. Durch das Wachstum des Haareises dient dies quasi als Frostschutzmittel indem beim gefrieren der Umgebung Energie entzogen wird und der Ast im Inneren etwas wärmer wird.

Entdeckt und beschrieben wurde dieses Phänomen schon 1833 durch Sir John Herschel in London. Und 1918 beschäftigte sich der berühmte Polarforscher Alfred Wegener (Vater der Kontinentalverschiebungstheorie) mit dem Haareis auf nassem Totholz. Er vermutete schon damals als Auslöser einen „schimmelartigen Pilz“.

                                                                                 Uli Knapp 2. Vorsitzender

AGNA - Für weitere Verbesserungen bei der Ehrenamtskarte 

Im Rahmen unserer Mitgliedschaft in der bayerischen Bürgerallianz wurde ein Termin im Sozialministerium möglich. Bei diesem Treffen setzt sich die AGNA für eine Verbesserung bei der Ehrenamtskarte ein. Vor zwei Jahren konnte für die Inhaber der bay. Ehrenamtskarte der freie Eintritt in bay. Schlösser und Museen erreicht werden. Anlässlich des damaligen Termins konnte von der AGNA dem Staatssekretär, Herrn Sibler, das Arbeitspapier der AGNA übergeben werden. In diesem Arbeitspapier wurde auch an die Lebenspartner/Lebenspartnerinnen gedacht, diese sollten ebenfalls mit einbezogen werden. Die Entscheidung berücksichtigte zunächst nur die Inhaber der Ehrenamtskarte, die Partner blieben unberücksichtigt. 

 

 

Bezüglich unseres neuen Termins im Sozialministeriums wird die AGNA

folgenden Punkt vorbringen und sich dafür einsetzen. 

 

Den Lebenspartnern des Inhabers einer bayerischen Ehrenamtskarte wird freier

Eintritt in bayerische Schlösser und Museen gewährt.             

 

Ich möchte hier auf die geflügelten Worte „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau“ verweisen. Die Botschaft gilt auch in der umgekehrten Reihenfolge und kann direkt auf das Ehrenamt übertragen werden.

 

Es ist kein ehrenamtliches Engagement vorstellbar, wenn der Partner oder die

Partnerin nicht dahintersteht. Zumeist verzichten die Partner nicht nur auf

gemeinsame Zeit und ermöglichen so das Ehrenamt auszuüben.

 

Die AGNA ist guter Dinge, dass das Sozialministerium ihre erste Entscheidung überdenkt und die Lebenspartner der Inhaber einer Ehrenamtskarte zukünftig berücksichtigt. 

 

 

Claus Wittmann

1.Vorsitzender

 

 

 

 

 

Hinweis zur besseren Lesbarkeit

 

 des Zeitungsartikels aus dem Landkreis Passau.

 

Unter Windows 10 mit dem Mauszeiger darauf halten, dann die rechte Maustaste drücken und den Punkt "Bild in neuem Tab öffnen" anklicken. Dann den Artikel einfach nochmals mit der linken Maustaste anklicken und dieser wird gut lesbar dargestellt.

 

Schließen mit dem Kreuz unten rechts. ​

 

Frohe Weihnachten wünscht die  AGNA

 

 

 

Dankschreiben des bayerischen Umweltministers Weihnachten 2020

 

 

 

Liebe Vereinsmitglieder der AGNA, Naturschutzwächter, Förderer,

 

die AGNA versteht sich als Ansprechpartner aller bayerischen Naturschutzwächter. 

Deshalb ist der Dank des bayerischen Umweltministeriums an alle im Naturschutz tätigen Menschen gerichtet.

 

So habe ich den an mich adressierten Dank interpretiert und möchte diesen an den

betreffenden Personenkreis weitergeben.

 

Ohne die Vertretung der bayerischen Naturschutzwacht durch die AGNA, wäre eine

Neufassung der bay. Naturschutzwachtverordnung nicht zustande gekommen.

 

Die jährlichen Fortbildungsveranstaltungen würden nicht mehr stattfinden, die auf die

Naturschutzwacht zugeschnittenen Fortbildungen in der ANL würden weniger oder

entfielen.

 

Ohne AGNA gäbe es keinen freien Eintritt in bayerische Museen und Schlösser mit der Ehrenamtskarte.

 

Aufgrund meiner bisher gemachten Erfahrungen muss ich feststellen, dass es nicht mehr genügt nur vorhanden zu sein, man muss sich bemerkbar machen und für seine Belange einstehen.

 

Viele von Euch werden sich fragen warum soll ich in noch einen Verein eintreten. Diejenigen

welche dann zur Tagesordnung übergeben und sich keine weiteren Gedanken machen sollten wissen warum dies einige von uns dennoch tun. 

 

Diejenigen welche sich ehrenamtlich engagieren opfern viel Zeit. Nein nicht Freizeit wie viele gleich denken, es handelt sich um Lebenszeit. Das Erreichen einer kleinen Verbesserung, diese gilt übrigens für alle Naturschutzwächter, erfordert Fleiß und Durchhaltevermögen. Wer schon einmal einen Gesetzes- oder Verordnungstext gelesen und verstanden hat, weiß wovon hier gesprochen wird. 

 

Das Ringen um die aktuelle Naturschutzwachtverordnung dauerte von den ersten Anfängen im Jahr 2013 bis zum Sommer 2020. Sicher ist, es konnten viele Verbesserungen durch die AGNA erreicht werden, aber es gibt einiges was noch zu verbessern ist. 

 

Die wenigsten Naturschutzwächter wissen, wie oft Überzeugungsarbeit für selbstverständliche Dinge erforderlich ist. Denn bei der täglichen Arbeit der Naturschutzwächter sind die Entscheidungsträger nicht dabei.

 

Die AGNA arbeitet beständig an Verbesserungen für die ehrenamtlichen Naturschutzwächter. Die Wahrnehmung der bayerischen Naturschutzwacht in der Öffentlichkeit sollte positiver gestaltet werden, daran arbeitet der gesamte Vorstand. Diesbezüglich wird auf die Öffentlicheitsarbeit der AGNA im Bayerischen Rundfunk verwiesen, bisher konnten drei Themen der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. 

 

Mein Aufruf richtet sich an diejenigen welche noch unentschlossen sind, werdet Mitglied in der AGNA, beteiligt Euch an der zukünftigen Ausrichtung unseres Ehrenamtes und gestaltet mit.

 

Wer sich näher informieren möchte kann jedes Vorstandsmitglied oder Regionalbeirat kontaktieren. 

 

PACKEN SIE ES AN !!!!

 

Die Tätigkeit als Naturschutzwächter wird immer komplizierter und die Herausforderungen steigen. Aus diesem Grund ist eine gute Integration in die jeweilige UNB und deren Rückhalt bei Differenzen mit dem Bürger wichtig.

 

Für einen von uns hatte der beherzte Einsatz für den Natur- und Artenschutz zu einem Zerwürfnis mit seinem Amt und schließlich zur Beendigung seiner Tätigkeit als Naturschutzwächter geführt.

 

Lieber Naturschutzwächter wir wünschen Dir die Kraft das Erlebte gut zu verarbeiten und hoffen Dein Wissen bleibt der Naturschutzwacht, auf die eine oder andere Weise, erhalten.

 

Im nächsten Jahr wird die Fortbildungsveranstaltung (Kooperation zwischen ANL und AGNA) in Ansbach stattfinden. Wenn der Zeitpunkt und die Themen feststehen, werden die Mitglieder der AGNA vorabinformiert.

 

Ich bedanke mich bei den Spendern der AGNA ganz herzlich und darf versichern, jeder Euro kommt unserer bayerischen Heimat und Natur zugute.

 

Als Vorsitzender der AGNA weiß ich, welcher Zeiteinsatz von den Vorstandsmitgliedern und verschiedenen Regionalbeiräten geleistet worden ist.

 

Vielen Dank für Euer außergewöhnliches Engagement.

 

Mein Dank gilt auch den Ehefrauen/Lebenspartner ´innen der Vorstände und Regionalbeiräten, ohne deren Wohlwollen ein solches Engagement nicht möglich ist.

 

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr wünscht,

 

 

 

Claus Wittmann

1.Vorsitzender der AGNA

 

 

Ernst Weidenbusch(MdL) stärkt die AGNA

Wir dürfen uns erneut freuen, ein Mitglied der politischen Entscheidungträger im Bayerischen Landtag in unseren Reihen willkommen zu heißen.

Herr Ernst Weidenbusch mit Studium der Rechtswissenschaft, ist selbstständiger Rechtsanwalt, sowie seit 2003 MdL und Träger des Bayerischen Verdienstordens.

Unter seinen vielseitigen Aufgaben setzt er sich stark für den Tierschutz und den Erhalt des natürlichen Landschaftbildes ein.

"Meine Liebe zur Natur, zu den Pflanzen und Tieren,ob jagdbar oder nicht, sind meine praktische Umsetzung von Naturschutz."

Es reicht nicht, Erfahrungen zu machen, man muss sie auch abwägen, ordnen und verarbeiten und aus ihnen die richtigen Schlüsse ziehen.

In seinem Handeln ist er immer lösungsorientiert und parteiübergreifend tätig.

Wir sehen ihn somit als wichtigen Helfer für unsere Arbeit. Der Umgang mit der Natur ist für ihn eine Herzensangelegenheit.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Walter Heußler zum "Grünen Engel" ausgezeichnet

Grüner Engel

 

Herr Heußler ist im Lk. Weilheim-Schongau seit Juni 1997 bis heute als ehrenamtlicher Naturschutzwächter tätig. Ebenso ist er seit 1997 bis heute als Biberberater ehrenamtlich tätig. Herr Heußler streift mit Freude und wachem Auge über Wiesen, durch Wälder und Biotope, berät Interessierte in Sachen Naturschutz vor Ort - und dass alles ehrenamtlich. Tätigkeiten wie die Aufklärung, Beratung und Information von Bürgern vor Ort, die Meldung von Veränderungen in der Natur, die Mitwirkung bei der Betreuung von Schutzgebieten und Biotopen sowie bei Artenschutzmaßnahmen gehören dazu. Durch seine fachlich fundierte, ruhige, besonnene Art hat Herr Heußler oftmals emotional aufgeheizte Stimmungssituationen in pragmatische Lösungen überführt. Sehr viel Freude bereiten ihm die von ihm durchgeführten Exkursionen, naturkundlichen Führungen, Aktions- oder Erlebnistage für Kinder und Jugendliche. Herr Walter Heußler bringt jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement und vorbildliche Leistungen im Naturschutz!

Aufgrund seiner Verdienste um die Umwelt verlieh Umweltminister Thorsten Glauber den Grünen Engel an Walter Heußler.

Die AGNA freut sich mit Ihm und gratuliert recht herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung!

Alexander Flierl (MdL) wird Mitglied der AGNA

Wie freuen uns über unser neues prominentes AGNA Mitglied Herrn Alexander Flierl (MdL), der sich sehr für die Belange des Naturschutzes einsetzt. Unter anderem ist er im Landtag im Ausschuss für das AELF und Umwelt und Verbraucherschutz. Er engagiert sich für die Wildlandstiftung und als Jäger im Bayerischen Jagdverband.

Walter Heußler konnte ihn davon überzeugen, dass die AGNA ebenfalls ein bedeutender Verein für die praktische Umsetzung der Naturschutzgesetze ist. 

Herr Flierl ist somit auch wichtiger Ansprechpartner für die Naturschutzwächter und Bindeglied zu politischen Entscheidungen.

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© Claus Wittmann