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“Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz der Naturschutzwacht ist eine intensive Fortbildung. Hierzu bieten insbesondere die Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege wie auch andere einschlägige Institutionen und Verbände vielfältige Veranstaltungen an, die es zu nutzen gilt.” Die eben zitierte Bekanntmachung über die Bildung einer Naturschutzwacht geht in ihrer neuesten Fassung vom 6.9.2001 in §11 sogar soweit, dass bei “wiederholter Verweigerung von Fortbildungsmaßnahmen” das Dienstverhältnis widerrufen werden kann.
In Ergänzung zum ANL-Programm bietet nun auch die AGNA Fortbildungsveranstaltungen an, die sich allein an den Bedürfnissen der Naturschutzwächter orientieren und die darüber hinaus am Wochenende und in ganz Bayern regional verteilt stattfinden.
Zum Selbststudium geeignet: Herr Herzog hat kurz vor seinem verdienten Ruhestand im März 2006 die FAQs (häufig gestellte Fragen) neu herausgegeben. Eine echte Fundgrube für alle, die den
rechtlichen Rahmen ihres Handelns erlernen wollen. Ein jederzeit nĂĽtzlicher Ratgeber. Hier als Word-Datei zum Download.
Hier einige Empfehlungen aus dem Fortbildungsprogramm 2006 der ANL
aus Sicht der Naturschutzwacht (soweit nicht anders angegeben, in Laufen): 25.-26.01.2006 Gebietsbetreuung - eine unverzichtbare Aufgabe in der Naturschutzarbeit
03.-05.02.2006 Rechtsgrundlagen des Naturschutzes 10.-12.03.2006 Naturschutzwacht fĂĽr die Bergwacht (mit zwei Folgeterminen) 26.-27.04.2006 Sei begeistert und Du wirst begeistern!
29.-30.04.2006 Erfolgreich in die Natur fĂĽhren (Pappenheim) 06.-07.05.2006 Erfolgreich in die Natur fĂĽhren (Laufen) 26.-28.06.2006 Umsetzung des Art. 13d BayNatSchG (Ebermannstadt)
03.-06.10.2006 Landwirtschaftl. Grundwissen fĂĽr NaturschĂĽtzer 01.-03.12.2006 Recht im Alltag der Naturschutzwacht 04.-08.12.2006 Artenschutz im Naturschutzvollzug
AuĂźerdem gibt es eine groĂźe Palette von Kursen zur Artenkenntnis.
Im Veranstaltungsprogramm der ANL waren fĂĽr 2005
neben der Jahrestagung leider nur zwei explizit für die Naturschutzwacht angebote Veranstaltung ausgewiesen. Im März ging es um Problemtierarten im Naturschutz, vom 15. - 17.11.2005 gab
es (wie in den vergangenen Jahren) wieder eine Fortbildung zum Thema “Rechtsgrundlagen”.
FĂĽr Unterfranken bot die AGNA am 29. Oktober 2005 eine Fortbildung
in der Umweltstation Würzburg an. In allen Regierungsbezirken sollen demnächst gemeinsame Streifen durchgeführt werden, bei denen wir uns gegenseitig unsere Naturschätze vorstellen.
Aus dem Fortbildungsangebot der ANL 2004
können Sie hier - sozusagen als Archiv - die spezifischen Angebote für die Naturschutzwacht abrufen. Zunächst die drei Veranstaltungen, in denen die Naturschutzwacht direkt angesprochen wird, danach alle Angebote, die nach unserer Meinung für die Naturschutzwacht von Interesse waren
Die AGNA-Jahrestagung 2004 fand vom 2. - 4.April 2004 in der Pulvermühle bei Waischenfeld/Fränkische Schweiz statt. Das damalige Programm:
AGNA-Jahrestagung 2.-4.April 2004 in der Fränkischen Schweiz
Freitag: 17.00 Uhr Eintreffen, Zimmerverteilung, Stehempfang
18.00 Uhr gemeinsames Abendessen 19.00 Uhr Thema Tourismus „Was notwendig ist – eine Bilanz und Anregungen aus dem Naturschutz“ - Eckhard W. K. Beck
“Was möglich ist” - Stefan Fredlmeier, Tourist-Manager Frankenwald
Samstag: 8.00 Uhr FrĂĽhstĂĽck 9.00 Uhr Tagesexkursion zum
Thema „Tourismus und die Folgen – verschiedenen Belastungen unterschiedlicher Lebensräume“. Führungen durch die ortsansässigen Naturschutzwächter. Vormittag: übers Walberla
(Extremsportarten des Flugsports, Klettern, Down-hill-racing) dazu das Bierfest als Belastung Mittagessen in Serlbach in der „Linde“ (selbst bezahlen ist vorgesehen) Verdauungsspaziergang
in Streitberg (Sinterterrassen am Wedenbach) und Verdauungsschluck in der Pilgerstube der Brennerei Adler Druidenhain – esoterischer Tourismus Riesenburg – Erschließung
18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr AGNA-Jahreshauptversammlung (auch nicht-Mitglieder sind willkommen)
Sonntag: 8.00 Uhr FrĂĽhstĂĽck 9.00 Uhr Vortrag und Exkursion
mit Ulrich Lanz, LBV, Projektleiter Artenhilfsprogramm Felsbrüter „Uhu und Wanderfalke“ – Artenschutz unter touristischer Belastung 12.00 Uhr Mittagessen (Abschluss)
Die
Kosten pro Person werden 105,-- € betragen. Übernachtungen und Frühstück, Abendessen am Freitag und Samstag, Mittagessen am Sonntag sind darin enthalten. Die Unterbringung ist generell in
Doppelzimmer. Bitte bei der Anmeldung schon Pärchen bilden. Einzelzimmer sind begrenzt und gegen Aufschlag von 10,-- € zu erhalten. Für Nichtmitglieder erlauben wir uns, zusätzlich 10,-- € zu
verlangen.
Anmeldungen bitte schriftlich bis 1. März 2004 an den 2. Vorsitzenden
12. - 14.03.2004 Laufen
20/2004 - Lehrgang
Naturschutzwacht-Fortbildung: Recht
Die allgemeine Anerkennung der Naturschutzwacht als ehrenamtliche Institution ist auch abhängig von der fachlichen Qualifikation ihrer Mitglieder. Mit
dieser Fort- bildungsveranstaltung sollen die in der Ausbildung erworbenen rechtlichen Kenntnisse gefestigt und erweitert werden. Ebenfalls wird die neueste Entwicklung von Rechts- und
Verwaltungsvorschriften dargestellt.
Leitung: Dr. Notker Mallach Teilnehmerbeitrag: entfällt Unterkunft/Verpflegung: trägt die ANL
04. - 07.05.2004 Laufen
36/2004 - Praktikum
GeschĂĽtzte heimische Tiere und Pflanzen
Der Schutz von Pflanzen- und Tierarten gehört zu den klassischen Anliegen des Naturschutzes. Dieser Lehrgang führt in die wichtigsten Gruppen
heimischer geschĂĽtzter Arten anhand ihrer Erkennungsmerkmale ein und vermittelt die wichtigsten Bestimmungen zu ihrem Schutz. Exkursionen runden das Programm ab.
Die Veranstaltung wendet sich vor allem an Mitarbeiter der Naturschutzverwaltung und an Mitglieder der Naturschutzwacht.
Leitung: Dr. Walter Joswig Teilnehmerbeitrag: 200,00 €
Unterkunft/Verpflegung: 150,00 €
08. - 10.10.2004 Laufen
80/2004 - Lehrgang
Naturschutzwacht-Fortbildung: Landwirtschaft
Die allgemeine Anerkennung der Naturschutzwacht als ehrenamtliche Institution ist u.a. abhängig von der fachlichen Qualifikation ihrer
Mitglieder. Dies gilt auch für die Zusammenarbeit mit den Landwirten, die für die Umsetzung der Naturschutzziele in der Fläche unumgänglich ist. Wer als Vertreter einer Naturschutzwacht besser
mitreden möchte, muss zunächst besser verstehen. Dazu sind entsprechende Grundkenntnisse über landwirtschaftliches Fachwissen sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der heutigen
Landwirtschaft Voraussetzung. Entsprechende Grundlageninformationen können auf diesem an der landwirtschaftlichen Praxis orientierten Kurs erworben werden.
Leitung: Dr. Notker Mallach
Teilnehmerbeitrag: entfällt Unterkunft/Verpflegung: trägt die ANL
Das Gesamtprogramm, das sich fĂĽr die Naturschutzwacht im weiteren Sinne anbietet:
05. - 07.03.2004 Laufen
15/2004 - Lehrgang
Naturschutzwacht-Ausbildung: 1. Teil
"Ă–kologische und rechtliche Grundlagen "
Das Ehrenamt "Naturschutzwacht" ist im Bayerischen Naturschutzgesetz verankert. Es dient zur UnterstĂĽtzung der unteren
Naturschutzbehörden. In Ausübung ihrer freiwilligen Tätigkeit handeln die Naturschutzwächterinnen und -wächter als "Amtsträger" im Auftrag des Landratsamtes. Das setzt eine solide
Grundausbildung voraus. Interessenten, die für das Landratsamt tätig werden sollen, werden in 3 Lehrgangsteilen mit abschließender Eignungsprüfung auf ihren Einsatz vorbereitet.
Leitung:
Dr. Klaus Neugebauer Teilnehmerbeitrag: entfällt Unterkunft/Verpflegung: trägt die ANL
12. - 14.03.2004 Laufen
20/2004 - Lehrgang
Naturschutzwacht-Fortbildung: Recht
Die allgemeine Anerkennung der Naturschutzwacht als ehrenamtliche Institution ist auch abhängig von der fachlichen Qualifikation ihrer Mitglieder. Mit
dieser Fortbildungsveranstaltung sollen die in der Ausbildung erworbenen rechtlichen Kenntnisse gefestigt und erweitert werden. Ebenfalls wird die neueste Entwicklung von Rechts- und
Verwaltungsvorschriften dargestellt.
Leitung: Dr. Notker Mallach Teilnehmerbeitrag: entfällt Unterkunft/Verpflegung: trägt die ANL
15. - 19.03.2004 Laufen
21/2004 - Lehrgang
Artenschutz im Naturschutzvollzug
Artenschutz als eines der
klassischen Anliegen des Naturschutzes hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Die Entwicklung des Artenschutzes führte jedoch zu einem komplexen System von Vorschriften, die sich auf vier
Rechtsebenen und drei Rechtsgebiete verteilen. Ziel des Lehrgangs ist es, in die komplexen Rechtsgrundlagen des Artenschutzes vertieft einzufĂĽhren und praktische Fertigkeiten fĂĽr den Vollzug durch
die Naturschutzbehörden zu vermitteln. Fallbeispiele und Übungen runden das Programm ab.
Leitung: Dr. Walter Joswig Teilnehmerbeitrag: 250,00 €
Unterkunft/Verpflegung: 200,00 €
18.03.2004 Regensburg
22/2004 - Lehrgang
Rechtliche Argumentation im Naturschutz
Es ist uns wiederum gelungen, unseren langjährigen, kompetenten Referenten Peter Fischer-Hüftle, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht
Regensburg, für dieses eintägige Praktikum zu gewinnen. Dabei soll die rechtliche, „gerichtsfeste“ Behandlung spezieller Interessenskonflikte im Naturschutz nach den Wünschen der Teilnehmer
besprochen und geĂĽbt werden. Die Teilnehmer werden gebeten, im Vorlauf von 5 Wochen vor der Veranstaltung ihre ThemenwĂĽnsche schriftlich vorzulegen.
Leitung: Dr. Notker Mallach
Teilnehmerbeitrag: 50,00 € Unterkunft/Verpflegung: entfällt
29.03. - 02.04.2004 Laufen
26/2004 - Lehrgang
Naturschutzwacht-Ausbildung: 2. Teil
"Ă–kologische und rechtliche Grundlagen" - Fortsetzung
Leitung: Dr. Walter Joswig Teilnehmerbeitrag: entfällt
Unterkunft/Verpflegung: trägt die ANL
23. - 25.04.2004 Laufen
30/2004 - Lehrgang
Naturschutzwacht-Ausbildung: 3. Teil
"Umgang mit dem BĂĽrger" und PrĂĽfung
Leitung: Dr. Notker Mallach Teilnehmerbeitrag: entfällt
Unterkunft/Verpflegung: trägt die ANL
24. - 25.04.2004 Pappenheim
32/2004 - Lehrgang
Erfolgreich in die Natur fĂĽhren:
Exkursionsdidaktik-Fortbildung fĂĽr BayernTourNatur-FĂĽhrer
Didaktik, die Lehre vom Lehren, muss verstärkt bei der Naturinterpretation eingesetzt werden, um Natur und Naturschutz auf
Exkursionen erlebbar zu machen. Dazu gibt es neben der persönlichen Erfahrung noch vielfältiges "Handwerkszeug". Dies soll vor allem dazu dienen den praktischen Bezug und den
Erlebnischarakter bei Naturbegegnungen mit allen Sinnen voranzustellen. Ein wichtiger Teil des Erfolgs bei der Vermittlung von Natur und Landschaft beruht aber auch auf der gekonnten Kommunikation
zwischen Exkursionsleitung und Teilnehmern.
Kooperation: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Leitung: Peter Wörnle
Teilnehmerbeitrag: auf Anfrage Unterkunft/Verpflegung: auf Anfrage
April / Mai 2004 Laufen
34/2004 - Lehrgang
Naturschutzwacht-Ausbildung
Das Bayerische Naturschutzgesetz gibt den unteren Naturschutzbehörden die Möglichkeit, eine ehrenamtliche Naturschutzwacht zur Unterstützung ihrer Aufgaben
einzurichten. In Ausübung ihrer freiwilligen Tätigkeit handeln die Naturschutzwächterinnen und -wächter als "Amtsträger" im Auftrag des Amtes. Das setzt eine solide Grundausbildung
voraus. Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen betraut die Bergwachtbereitschaft mit den Aufgaben der Naturschutzwacht.
Geschlossene Veranstaltung
Kooperation:
Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen Leitung: Dr. Klaus Neugebauer Teilnehmerbeitrag: entfällt Unterkunft/Verpflegung: trägt die ANL
04. - 07.05.2004 Laufen
36/2004 - Praktikum
GeschĂĽtzte heimische Tiere und Pflanzen
Der Schutz von Pflanzen- und Tierarten gehört zu den klassischen Anliegen des Naturschutzes. Dieser Lehrgang führt in die wichtigsten Gruppen
heimischer geschĂĽtzter Arten anhand ihrer Erkennungsmerkmale ein und vermittelt die wichtigsten Bestimmungen zu ihrem Schutz. Exkursionen runden das Programm ab.
Die Veranstaltung wendet sich vor allem an Mitarbeiter der Naturschutzverwaltung und an Mitglieder der Naturschutzwacht.
Leitung: Dr. Walter Joswig Teilnehmerbeitrag: 200,00 €
Unterkunft/Verpflegung: 150,00 €
08. - 09.05.2004 Laufen
37/2004 - Lehrgang
Erfolgreich in die Natur fĂĽhren:
Exkursionsdidaktik-Fortbildung fĂĽr BayernTourNatur-FĂĽhrer
Didaktik, die Lehre vom Lehren, muss verstärkt bei der Naturinterpretation eingesetzt werden, um Natur und Naturschutz auf
Exkursionen erlebbar zu machen. Dazu gibt es neben der persönlichen Erfahrung noch vielfältiges "Handwerkszeug". Dies soll vor allem dazu dienen den praktischen Bezug und den
Erlebnischarakter bei Naturbegegnungen mit allen Sinnen voranzustellen. Ein wichtiger Teil des Erfolgs bei der Vermittlung von Natur und Landschaft beruht aber auch auf der gekonnten Kommunikation
zwischen Exkursionsleitung und Teilnehmern.
Kooperation: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Leitung: Peter Wörnle
Teilnehmerbeitrag: auf Anfrage Unterkunft/Verpflegung: auf Anfrage
12. - 13.05.2004 Laufen
39/2004 - Workshop
Änderungen im Naturschutzrecht und ihre Auswirkungen
auf die Landwirtschaft
2002 wurde das neue Bundesnaturschutzgesetz verabschiedet. Aussagen zu den
Konsequenzen für die Landwirtschaft können erst nach der Umsetzung in das BayNatSchG getroffen werden. In diesem Seminar wird über den aktuellen Stand der Änderungen im Naturschutzrecht
informiert; die konkreten Auswirkungen aus Sicht der Landwirtschaftsverwaltung sowie der Naturschutzverwaltung werden beleuchtet.
Ein weiterer Themenschwerpunkt befasst sich mit Managementplänen in FFH-Gebieten. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Verwaltungen fördert darüber hinaus das
gegenseitige Verständnis und liefert Impulse für eine konstruktive Zusammenarbeit.
Kooperation: Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FÜAK)
Leitung: Peter Wörnle Teilnehmerbeitrag: entfällt Unterkunft/Verpflegung: tragen die Veranstalter
24. - 27.05.2004 Laufen
46/2004 - Praktikum
Artenkenntnis Pflanzen: Gräser
Das Praktikum bietet einen vertieften Einstieg in die als schwierig geltenden Süß- und Sauergräser sowie Binsengewächse. Eine fundierte Kenntnis der
Gräser ist unerlässlich für die naturschutzfachliche Bewertung der Grünland- und Waldgesellschaften. Dies gilt in gleicher Weise für die Ansprache von Flächen nach Art. 13d BayNatSchG.
Leitung: Peter Sturm Teilnehmerbeitrag: 200,00 € Unterkunft/Verpflegung: 150,00 €
24. - 27.05.2004 Laufen
47/2004 - Lehrgang
Grundkurs Fledermausschutz
Über zwanzig Fledermausarten sind in Bayern heimisch, alle Arten sind gefährdet und streng geschützt. Um die Erhaltung der Arten sowie ihrer Quartiere und
Habitate auch praktisch umzusetzen, haben die bayerischen Koordinationsstellen fĂĽr Fledermausschutz ein Betreuernetz amtlicher und ehrenamtlicher FledermausschĂĽtzer ins Leben gerufen. Der Lehrgang
hat zum Ziel, interessierte Personen vertieft in den praktischen Fledermausschutz einzufĂĽhren und ggf. in das Betreuernetz zu integrieren. Artenkenntnis, Erfassung, Quartiertypen und Beratung
betroffener Personen bilden wesentliche inhaltliche Schwerpunkte.
Leitung: Dr. Walter Joswig Teilnehmerbeitrag: 200,00 € Unterkunft/Verpflegung: 150,00 €
21. - 24.06.2004 Laufen
52/2004 - Praktikum
Artenkenntnis Tiere: Heimische Tagfalter
Wegen ihrer
Attraktivität galt den Schmetterlingen schon lange ein besonderes Interesse. Trotzdem sind durch die fortschreitende Lebensraumzerstörung viele unserer heimischen "Sommervögel" selten
geworden. Dieses Praktikum möchte interessierten Personen die heimischen Tagfalterarten, ihre Lebensraumansprüche und ihre Bedeutung für die naturschutzfachliche Praxis näher bringen sowie einen
Einblick in die Gefährdungssituation und mögliche Schutzmaßnahmen geben.
Leitung: Dr. Christian Stettmer Teilnehmerbeitrag: 200,00 € Unterkunft/Verpflegung:
150,00 €
05. - 07.07.2004 Ebermannstadt
59/2004 - Lehrgang
Biotopschutz in der Naturschutzpraxis: Umsetzung des Art. 13d BayNatSchG
Nach dem Artikel 13d des Bayerischen Naturschutzgesetzes unterliegen bestimmte Biotoptypen einem
grundsätzlichen Veränderungsverbot. Die Umsetzung dieser Vorschrift erweist sich in der Praxis oft als schwierig, wenn es um die Ansprache und Abgrenzung der Lebensräume geht. Im Lehrgang sollen
die rechtlichen und fachlichen Möglichkeiten sowie Grenzen des Artikels 13d aufgezeigt werden. Den Schwerpunkt des Lehrgangs bilden jedoch Geländeübungen zur Ansprache und Abgrenzung von
13d-Flächen anhand eines Bestimmungsschlüssels.
Hinweis:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten bereits ĂĽber botanische Grundkenntnisse verfĂĽgen.
Leitung: Dr. Walter Joswig Teilnehmerbeitrag: 150,00 €
Unterkunft/Verpflegung: 100,00 €
07. - 09.07.2004 Laufen
60/2004 - Praktikum
Artenkenntnis: Heimische Heil- und GewĂĽrzpflanzen
Der
Lehrgang soll im Sinne einer neuen Inwertsetzung Vergessenes, Interessantes und auch SchĂĽtzenswertes rund um das Thema Heil- und GewĂĽrzpflanzen vermitteln. Dies ist ein eigener Zugang zur Welt der
Blütenpflanzen. Das Schlagwort könnte daher auch lauten "Gourmets for nature". Neben einer Einführung in das Pflanzenerkennen steht die Vermittlung von Wissen über charakteristische
Arten in ihren Lebensräumen, deren Ökologie, Standortansprüche und Anwendung im Mittelpunkt.
Leitung: Peter Sturm Teilnehmerbeitrag: 150,00 €
Unterkunft/Verpflegung: 100,00 €
19. - 21.07.2004 Laufen
63/2004 - Praktikum
Hornissen und Wespen in der Naturschutzpraxis
Hornissen- und
Wespennester lösen im Siedlungsbereich nicht selten Ängste bei Betroffenen aus. Besonders in den Sommermonaten werden Naturschutzbehörden, aber z.B. auch die Feuerwehr, immer wieder mit Anfragen
zur Gefährlichkeit konfrontiert und um Hilfe gebeten. Das Praktikum soll zum Thema Wespen und Hornissen Informationen vermitteln und Unterstützung anbieten, von der Ansprache der Arten und ihrer
Nester, ihrer Ă–kologie und ihrem Verhalten bis zur Beratung betroffener Personen und ggf. Umsiedlung von Nestern.
Leitung: Dr. Walter Joswig Teilnehmerbeitrag: 150,00 €
Unterkunft/Verpflegung: 100,00 €
09. - 12.08.2004 Laufen
67/2004 - Praktikum
Artenkenntnis Tiere: Heimische Heuschrecken
Nach der
Zustandserfassung des Arten- und Biotopschutzprogramms sind Heuschrecken eine obligatorisch zu erhebende Tiergruppe. Als Bewohner unterschiedlicher Lebensräume wie Hochstaudenfluren, Nass- und
Feuchtwiesen oder Rohböden, wegen der starken Biotopbindung einzelner Arten und aufgrund Ihrer überschaubaren Artenzahl können sie zur Charakterisierung typischer Lebensräume herangezogen werden.
Die Reaktion auf Veränderungen im Umfeld ihres Lebensraumes macht die Verwendung dieser Tiergruppe in diversen Gutachten sinnvoll.
Leitung: Dr. Christian Stettmer
Teilnehmerbeitrag: 200,00 € Unterkunft/Verpflegung: 150,00 €
17. - 19.09.2004 Laufen
72/2004 - Lehrgang
Naturschutzwacht-Ausbildung: 1. Teil
"Ă–kologische und rechtliche Grundlagen"
Das Ehrenamt "Naturschutzwacht" ist im Bayerischen Naturschutzgesetz verankert. Es dient der UnterstĂĽtzung der unteren
Naturschutzbehörden. In Ausübung ihrer freiwilligen Tätigkeit handeln die Naturschutzwächterinnen und -wächter als "Amtsträger" im Auftrag des Landratsamtes. Das setzt eine solide
Grundausbildung voraus. Interessenten, die für das Landratsamt tätig werden sollen, werden in 3 Lehrgangsteilen mit abschließender Eignungsprüfung auf ihren Einsatz vorbereitet.
Leitung: Dr. Klaus Neugebauer Teilnehmerbeitrag: entfällt Unterkunft/Verpflegung: trägt die ANL
08. - 10.10.2004 Laufen
80/2004 - Lehrgang
Naturschutzwacht-Fortbildung: Landwirtschaft
Die allgemeine Anerkennung der Naturschutzwacht als ehrenamtliche Institution ist u.a. abhängig von der fachlichen Qualifikation ihrer
Mitglieder. Dies gilt auch für die Zusammenarbeit mit den Landwirten, die für die Umsetzung der Naturschutzziele in der Fläche unumgänglich ist. Wer als Vertreter einer Naturschutzwacht besser
mitreden möchte, muss zunächst besser verstehen. Dazu sind entsprechende Grundkenntnisse über landwirtschaftliches Fachwissen sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der heutigen
Landwirtschaft Voraussetzung. Entsprechende Grundlageninformationen können auf diesem an der landwirtschaftlichen Praxis orientierten Kurs erworben werden.
Leitung: Dr. Notker Mallach
Teilnehmerbeitrag: entfällt Unterkunft/Verpflegung: trägt die ANL
Hier zur Orientierung noch die alten Termine 2003:
Termine der ANL sowie der AGNA-Jahrestagung. Die Angebote aus dem
AGNA-Regionalprogramm sind für Mitglieder kostenlos, für Gäste fallen 10 € Kostenbeitrag an. Anmeldungen für AGNA-Veranstaltungen (ausgenommen: Jahrestagung!) bitte an den 2.
Vorsitzenden, Eckhard Beck, Am Nikolausspital 5, 97084 WĂĽrzburg (Postkarte genĂĽgt).
Fortbildungsprogramm der ANL, das spezifisch fĂĽr die Naturschutzwacht
angeboten wird – am Wochenende und z.T. auch regional verteilt - insg. vier Kurse, außerdem auch das bundesweite Naturschwachttreffen. Bitte nutzen Sie dieses Angebot rege, sonst wird der Umfang
des Angebots 2004 sicherlich wieder zurĂĽckgefahren! DarĂĽber hinaus bietet die ANL natĂĽrlich auch weitere Kurse, die einen Besuch lohnen.
21. - 23. Feb. 2003 L - 10/2003 Laufen
Naturschutzwacht Fortbildung: Recht
Die allgemeine Anerkennung der Naturschutzwacht als
ehrenamtliche Institution ist auch abhängig von der fachlichen Qualifikation ihrer Mitglieder. Mit dieser Fortbildungsveranstaltung sollen die in der Ausbildung erworbenen rechtlichen Kenntnisse
gefestigt und erweitert werden. Die praktisch-angewandte rechtliche Beurteilung des Umgangs mit dem BĂĽrger in Konfliktsituationen ist ein Schwerpunkt. Daneben soll die neueste Entwicklung von
Rechtsvorschriften dargestellt werden.
Leitung: Dr. Notker Mallach Teilnehmerbeitrag:
entfällt Unterkunft und Verpflegung: trägt die ANL
14. - 16. März 2003 L - 14/2003 Ottobeuren
Naturschutzwachtfortbildung:
Naturschutzwacht nutzt Multimedia - Streifenberichte am Computer
Der Einsatz der Computertechnik macht auch vor der
Naturschutzwacht nicht halt. Er bietet nicht nur Arbeitserleichterung in der Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde, sondern auch die schnellere und - tatsächlich - unkompliziertere
Möglichkeit der Kontaktaufnahme. In der Fortbildung soll dargestellt werden, wie Streifenberichte digital erstellt, sowie Fotos und Konten in sie eingearbeitet werden können. Breiten Raum wird die
Ăśbung am PC einnehmen
Kooperation:
Arbeitsgemeinschaft NaturschutzLeitung: Reinhart Herzog Teilnehmerbeitrag: entfällt Unterkunft und Verpflegung: trägt die ANL
AGNA-Regionalfortbildung Samstag, 22. März 2003 am Rande des Odenwalds “Recht und Verhalten für Naturschutzwächter bei Problemfällen” Wanderung durch
Schluchtwald mit Kaltluftfließen, keltischem Ringwall und Hochfläche, dabei geibt es Übungen an praktischen Beispielen. Mit Reinhart Herzog von der ANL
Treffpunkt: 10 Uhr, Marktplatz Miltenberg
Hier geht’s zum Bericht von Wolfgang Neuberger
21. - 23. März 2003 L - 18/2003 Laufen
Naturschutzwacht Fortbildung: Landwirtschaft
Die allgemeine Anerkennung der Naturschutzwacht als ehrenamtliche Institution ist auch abhängig
von der fachlichen Qualifikation ihrer Mitglieder. Dies gilt auch für die Zusammenarbeit mit den Landwirten, die für die Umsetzung der Naturschutzziele in der Fläche unumgänglich ist. Wer als
Vertreter einer Naturschutzwacht besser mitreden möchte, muss zunächst besser verstehen. Dazu sind entsprechende Grundkenntnisse über landwirtschaftliches Fachwissen sowie die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen er heutigen Landwirtschaft Voraussetzung. Entsprechende Grundlageninformationen können auf diesem an der landwirtschaftlichen Praxis orientierten Kurs
erworben werden.
Leitung: Dr. Notker Mallach Teilnehmerbeitrag:
entfällt Unterkunft und Verpflegung: trägt die ANL
AGNA-Jahrestagung vom 4. – 6. April 2003 in Laufen
Freitag, 4. April 18.00 Uhr BegrĂĽĂźung und Imbiss mit BĂĽrgermeister und Landrat (Planung)
19.00 Uhr „Unter uns – Zeit für Gespräche“ - ein Abend mit lockeren Unterhaltungen, mit Minister Dr. Werner Schnappauf und Direktor Dr. Christoph Goppel (beide haben schon zugesagt)
Samstag, 5. April 8.00 Uhr FrĂĽhstĂĽck 9.00 Uhr Exkursion
"Henndorfer Eiszeit-Rundweg", wir werfen einen Blick auf den glazialen Formenschatz ca.15.00 Uhr RĂĽckkunft.
Als Beispiel für verständliche Vermittlung von Naturerscheinungen an die Bevölkerung, Planung und Konzeption von GeoGlobe. Mit Mag. Markus M. Häupl und Mag. Dr. Horst J. Ibetsberger.
Bitte Ausweispapier mitbringen, wir gehen dabei an den Wallersee nach Österreich, Brotzeit unterwegs im Gelände. Das Mittagessen am Samstag bekommen wir als Fresspaket mit. Getränke
müssen wir auch noch tragen für die Brotzeit im Gelände.
17.00 Uhr Vortrag "Der Brachvogel im Jahreslauf"
ein Vortrag über das „Wappentier“ der ANL mit Hans-Joachim Fünfstück, LBV, Vogelwarte Garmisch-Partenkirchen (angefragt) 19.00 Uhr Abendessen
20.00 Uhr Jahrestagung (Einladungen gehen den Mitgliedern mit getrennter Post zu)
Sonntag, 6. April 8.00 Uhr FrĂĽhstĂĽck 9.00 Uhr Exkursion
"Moorwanderung" im Schönramer Filz – Artenkenntnis und Öffentlichkeitsarbeit und Hinweise für Gruppenarbeit mit Dr. Heringer, ANL (angefragt) 12.00 Uhr Mittagessen
Anmeldungen ĂĽber die ANL! Bitte beantragen Sie rechtzeitig die Fahrtkosten bei Ihrer unteren
Naturschutzbehörde.
09. - 11. April 2003 V- 23/2003 Laufen
9. Bundesweites Naturwachttreffen
Das bundesweite Naturwachttreffen findet jährlich in einem anderen Bundesland statt und widmet
sich in Fachvorträgen und Exkursionen überregional bedeutsamen Fortbildungsthemen. Im Mittelpunkt dieser Tagung steht der Umgang mit Konflikten, deren Lösung eine alltägliche
Arbeitsaufgabe der Naturwachtmitglieder darstellt. Erfahrungs- und Erkenntnisaustausch, das Kennenlernen neuer Regionen sowie die Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes
Naturwacht geben darĂĽber hinaus neue Impulse.
Kooperation: Bundesverband Naturwacht e.V. Leitung:
Reinhart Herzog Teilnehmerbeitrag: 75,00 Euro Unterkunft und Verpflegung: 100,00 Euro
AGNA-Regionalfortbildung Samstag, 17. Mai 2003 in der Rhön “Wie begeistere ich Mitmenschen”
Führungen und andere schöne Dinge bei Bad Neustadt/Saale: eine Wanderung durch Salzwiesen, Wachholderheiden und eine Ganerbenburg.
Mit Patrizia Weiner, Biologin, Umweltbeauftragte des Landesjagdverbands Treffpunkt: 10 Uhr am Busterminal Ortsteil MĂĽhlbach (neben der Bahnstrecke)
AGNA-Regionalfortbildung Samstag, 13. September 2003 im Donaumoos “Das Haus im Moos”
Die Umweltbildungsstätte Karlshuld liegt bei Neuburg an der Donau. Mit einem Biber-Vortrag gehen wir auf den Artenschutz ein und bei einer Exkursion im Donaumoos stellen wir uns
Moorproblemen in der Praxis. Treffpunkt: 10 Uhr im Ortsteil Kleinhohenried, Haus Nr. 108
07. - 09. Nov. 2003 L - 94/2003 Nordbayern
Naturschutzwacht Fortbildung: Recht im Alltag der Naturschutzwacht
Die allgemeine Anerkennung der Naturschutzwacht als ehrenamtliche Institution ist auch abhängig
von der fachlichen Qualifikation ihrer Mitglieder. Mit dieser Fortbildungsveranstaltung sollen die in der Ausbildung erworbenen rechtlichen Kenntnisse gefestigt und erweitert werden. Die
praktisch-angewandte rechtliche Beurteilung des Umgangs mit dem BĂĽrger in Konfliktsituationen ist ein Schwerpunkt. Daneben soll die neueste Entwicklung von Rechtsvorschriften dargestellt werden
Leitung: Dr. Notker Mallach Teilnehmerbeitrag:
entfällt Unterkunft und Verpflegung: trägt die ANL
Kurzbericht
mit Fotos zum Tageseminar am Samstag den 22.03.03 in Miltenberg von Wolfgang Neuberger
„Recht und Verhalten für Naturschutzwächter bei Problemfällen“
Wanderung durch Schluchtwald mit Kaltluftfließen, keltischem Ringwall und Hochfläche, dabei gibt es Übungen an praktischen Beispielen.
Mit Reinhart Herzog, ANL (Bayer, Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, Laufen) und Co-Referentin Frau Dr. Ulrike Garbe, Führungskräfte- und Kommunikationstrainerin der Bayer. Polizei
Wir waren 10 Teilnehmer einschlieĂźlich der beiden Referenten, drei weitere Teilnehmer waren
noch gemeldet, aber nicht anwesend.
Um 10.15 Uhr ging es vom Marktplatz aus das Schnatterloch hoch die Schlucht zum Ottostein.
Weiter ging es um den Greinberg herum nach Monnbrunn, einem Ortsteil von Miltenberg auf der
Höhe. Dort stillten wir in der kleinen gemütlichen Gaststätte "Zur Jägersruh" unseren Hunger.
Der Rückweg führte uns dann über geschichtsträchtige Orte, wie die der Teutonensteinen,
Sandsteinquader, die vor Ort aus dem Felsigengrund heraus gehauen wurden, um irgendwo große Gebäude zu bauen und einem keltischen Ringwall mit Opferaltar der Römer des Gottes Merkur
zurĂĽck zum Ottostein ĂĽber die Miltenburg zum Marktplatz, den wir gegen 17.30 Uhr wieder erreichten.
Der Weg hin und zurück war gespickt mit Rollenspielen, bei denen die Referenten anhand von Fallbeispielen das Verhalten eines Naturschutzwächter schulten und uns Fehler oder gute
Reaktionen in unserem Auftreten aufzeigten und Tipps zum besseren, sichereren Handeln gaben.
Alles in allem war der Samstag eine gelungene Veranstaltung, die nur noch die drei fehlenden und
noch mehr Anmeldungen hätte übertroffen werden können. Wolfgang Neuberger
Hier ein exemplarisches Einladungsschreiben (mit freundlicher Genehmigung durch das LRA
FĂĽrstenfeldbruck): Einladung zur Dienstbesprechung 2005
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